Szenen aus Hanoi

Hanoi hat uns mit seinem wuseligen Verkehr überrascht. Viele asiatische Städte sind von Rollern bevölkert. In Hanoi lebten 7,5 Mio Einwohner und gefühlt hatte mindestens jeder zweite ein Motorbike.

Auf den Straßen war Rechtsverkehr wie in Deutschland. Allerdings suchten sich die Roller ihren Weg wie ein großer Fischschwarm. Es ging quer durcheinander vor allem an Kreuzungen.

 

Die Schildkröte, die im Tempel auf einer kleinen Insel des Hoan Kiem Sees ausgestellt wurde, war keine Bronzestatue, sondern echt (präpariert).

Hanoi Szenen

Wir besuchten die katholische Kirche nahebei.

Hinter einer schmalen Gasse lag ein buddhistischer Tempel. Bei Ausgrabungen hatte man hier alte Ruinen entdeckt und dann einen Tempel errichtet.

 

 

Der Literaturtempel war eine weitläufige Anlage mit verschiedenen Toren, durch die Absolventen der Universität bei Erfolg durchschreiten durften. Es handelte sich um eine Ausbildungsstätte der Lehre des Konfuzius – selbstverständlich von China gefördert.

Alt waren nur die Tafeln auf den Schildkröten, die für Langlebigkeit standen. Alle anderen Teile wurden nach 1994 neu gebaut.

Nachfolgend ein paar Straßenszenen:

Hanoi Szenen

Wir hielten uns hauptsächlich im Bezirk der 36 auf. Damit waren 36 Straßen gemeint, von denen jede eine Handwerkerzunft beherbergte. Nach dem jeweiligen Handwerk waren die Straßen auch heute noch benannt. Die von unserem Hotel, war die der Korbmacher. Heute sah man sogar noch einige Betriebe, aber ansonsten hatte sich das Straßenbild bereits gewandelt.

 

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