Wandern in der Haard

Heute waren wir Wandern in der Haard. Vielen ist möglicherweise das Wellness-Hotel-Restaurant Jammertal bekannt. Genau dort fuhren wir hin, um direkt zentral im Haard-Wandergebiet zu sein. Wir parkten auf dem morgens recht freiem Parkplatz des Hotels.

Wir liefen zunächst entlang des Golfplatzes und dann direkt in das große Waldgebiet der Haard hinein.

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Nach ca. 1,5 km startete der Geocaching Multicache „Nobbis Wasserspaß“. Wir waren vorbereitet und trugen in zwei Plastikflaschen knapp 1,5 l Wasser mit. Dazu kam noch das Proviantsprudelwasser und Frisches aus der Bäckerei für den Pausensnack. Wir setzten uns auf eine sonnige Bank und nahmen den ersten Snack zu uns. Wir trafen in diesem Gebiet zuvor auf den einen oder anderen Wanderer und auch auf diverse Radfahrer. Auf der Bank saßen wir aber ungestört und genossen die Sonne. Außerdem sondierten wir schon mal die Umgebung, denn etwas Glitzerndes sollte uns zur ersten Station des Multicaches führen.

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Eingeritzt in dem grünen Wasserhahn ohne weitere Funktion waren die neuen Koordinaten.

 

Wandern in der Haard

Die Station 2 bot noch mehr Rätsel.

Mitten im Wald befand sich eine merkwürdige Apparatur.

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Uns wurde schnell klar, dass wir hierfür das Wasser mitbringen mussten. Wir schraubten den Deckel ab, hielten unten die Auslässe zu und gossen Wasser in den Filter oben ein. Alleine wäre das vermutlich kaum möglich gewesen.

Nach und nach stieg das Wasser in der Säule höher und nach etwas mehr als einem Liter zeigte sich eine Geocachingdose.

In der Dose fanden wir die nächsten Koordinaten für Station 3.

Diese war gar nicht so weit entfernt, aber etwas abseits von den Koordinaten gut getarnt.

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Sie hing nämlich in einem Baum. Wir suchten also am Boden vergeblich.

Wandern in der Haard

Aber dort erhielten wir zunächst gar keine Koordinaten für die nächste Station, sondern nur ein merkwürdiges Tool. Es handelte sich um eine magnetische Angel. Ich habe so ein Teil immer in meinem Wagen mit, da ich es schon öfter mal brauchte, um etwas Metallisches herauszuangeln. Da gab es Röhren, die in den Boden eingelassen waren, etc.
Aber wo sollten wir jetzt angeln?

Nach einiger Suche hatten wir den richtigen Einfall, um die nächste Station zu finden.

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Bei Station 4 handelte es sich wieder um Station 2. Also noch einmal die gleiche Prozedur mit dem Wasser befüllen. Das hatten wir nämlich bereits abgelassen. Aufgrund des Hinweises, dass wir es vielleicht noch brauchen könnten, hatten wir es wieder in unsere Flaschen gefüllt. Anschließend nahmen wir den Cachebehälter von Station 2 wieder heraus. Dann ließen wir das Wasser ab und führten die Angel ein. Und tatsächlich unter der ersten Dose befand sich eine weitere, die mit dem Magnet hochgezogen werden konnte.

In der Dose waren die Koordinaten des Finals enthalten. Wir gaben diese in unser GPS Gerät ein und fanden unser nächstes Ziel – wiederum nicht allzu weit entfernt.

Wandern in der Haard

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Es dauerte nicht lange bis wir aufgrund eines Spoilerfotos das gut getarnte Abwasserrohr fanden. Also auch hier wieder der Bezug zu Wasser.

Wandern in der Haard

Darin befand sich ein blauer Cachebehälter.

Wir waren also erfolgreich gewesen. Und waren ein gutes Stück Wandern in der Haard. Für den Weg zurück nahmen wir eine kleine Abkürzung und anschließend eine Wegvariante. Ich gehe persönlich ungerne den gleichen Weg doppelt. Deshalb bevorzuge ich meistens Rundwege. Wenn es irgendwie geht variiere ich jedenfalls den Rückweg (zumindest wenn es nicht zu viel Umweg bedeutet).

Wir kamen noch an zwei, drei weiteren Caches am Wegesrand vorbei, die wir gerne auch noch unserer Fundstatistik hinzufügten.

Wandern in der Haard  Wandern in der Haard Wandern in der Haard

Insgesamt war das Wandern in der Haard eine schöne Runde in der Natur. Bis auf eine zehnköpfige Gruppe hielten sich auch alle an das wegen Corona gebotene Abstandsgebot. Zurück am Parkplatz wunderten wir uns aber, dass nahezu alle Parkplätze belegt waren und weitere Autos auf Suche. Offensichtlich wollten auch noch andere das schöne Wetter in der Natur verbringen.

tommy-online

Nach mehr als 25 Jahren in der Finanzdienstleistungsbranche jetzt Weltreisender und als Reiseblogger tätig.

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