Oman Roadtrip

Oman

Nur etwas kleiner als Deutschland, aber mit weniger als 6 Millionen Einwohnern liegt Oman im Nahen Osten angrenzend an den Jemen im Süden, Saudi-Arabien im Westen und Vereinigte Arabische Emirate im Nordwesten. Die Einwohner sind zu 50 % Immigranten, vorwiegend aus Indien.

Der letzte Sultan hatte das Land 50 Jahre lang regiert und laut UN die wirtschaftliche und soziale Lage am meisten von allen Ländern weltweit verbessert. 2020 trat sein Cousin als neuer Herrscher an.

Auto

Unser Auto buchten wir über Rental Cars bei Budget am Flughafen Muscat. Wir wählten einen Standard-SUV aus, der über Allrad verfügte. Für 8 Tage zahlten wir ca. 560 EUR und erhielten einen Toyota Fortuner. Auch unsere Freunde orderten beim gleichen Verleih. Wir erhielten 3 Toyota unterschiedlichen Baujahrs und Qualität.

Es waren zwei V6 darunter, dafür war der Vierzylinder neueren Datums. Der eine V6 war besser ausgestattet, sogar mit Kühlschrank in der Mittelkonsole.

Zuhause konnte man neben der Standardversicherung eine Versicherung für die Selbstbeteiligung über rentalcars Malta abschließen. Vor Ort die Versicherung war etwas teurer (ca. 20 EUR pro Tag gegenüber ca. 14 EUR pro Tag), aber, da sie direkt mit Budget geschlossen wird, muss man nicht in Vorkasse treten  im Fall der Fälle und hat nur einen Ansprechpartner. Allerdings sagte uns der Mitarbeiter zunächst, dass sie auch für die Reifen gilt, was sich dann später als falsch herausstellte.

Die Rückgabe war später völlig unproblematisch. Auch der Sand, der von der Nutzung in der Wüste bzw. offroad zeugte, fiel nicht weiter auf.

 

Reiseroute

Von Muscat ging es die Fernstraße 15 hinauf in die Berge. Erstes Ziel war der Wadi Qurai. Dort unternahmen wir eine Wanderung entlang der Falaj, den omanischen Bewässerungskanälen – eine der besten Wanderungen im Oman.

Später bogen wir Richtung Al Hamra ab, das unser erstes Tagesziel war. Wir kamen noch an der Huta Höhle vorbei (ca. 10 km vor Al Hamra), ließen diese aber aus, weil wir genug gewandert waren.

Al Hamra lag ziemlich zentral zu diversen Ausflugszielen.

Wir machten uns am nächsten morgen auf zum Jebel Shams Viewpoint. Anschließend absolvierten wir einen Teil des Balcony Walks mit beeindruckenden Ausblicken auf die karge Bergwelt.

Das Dorf Misfat al Abriyeen oberhalb von Al Hamra bestand aus Lehmhütten, die auf Felsen gebaut wurden. Enge Gassen und Palmengärten waren ein Genuss für die Augen.

Das Fort in Bahla ragte imposant empor. Für 0,5 OM pro Person konnten wir das Fort von innen frei in Augenschein nehmen.

Das Schloss Jabreen erwartete uns ein paar Kilometer weiter südlich. Der Eintrittspreis lag bei 3 OM pro Person inkl. Audioguide in deutscher Sprache. Die deutsche Audioguide-Führung war wohl eine der besten, die ich kenne.

Über Nizwa ging es via Birkat al Mouz in die Wüste zum Wüsten Camp „Desert Nights Camp“. Es gab in der Wüste auch noch andere Camp-Alternativen.

Das Camp hatte mit Camping aber wenig zu tun: wir buchten ein Luxuszelt mit eigenem Badezimmer und Klimatisierung.

Von der Wüste ging es zunächst zum Wadi Bani Khalid in die Berge, wo wir wanderten und schwammen. Anschließend fuhren wir Richtung Ostküste zum Schildkrötenreservat Ras al Jinz.

Anschließend ging es die Küste hinauf wieder zurück bis Muscat.

Weitere Anlaufpunkte auf der Strecke waren das Bimmah Sinkhole und der Wadi Shab.

Wir übernachteten im Wadi Arabeieen.

In Muscat hatten wir noch zwei Tage den Mietwagen und konnten noch Ausflüge innerhalb Muscats machen, da Taxi fahren dort recht teuer war.

 

tommy-online

Nach mehr als 25 Jahren in der Finanzdienstleistungsbranche jetzt Weltreisender und als Reiseblogger tätig.

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